zdi-Schülerlabor

Wussten Sie schon, dass Oberberg „Kunststoffstandort Nummer eins“ ist in Nordrhein-Westfalen? Doch wie läuft so ein Tag in einem kunststoffverarbeitenden Unternehmen überhaupt ab? Das können Schülerinnen und Schüler im zdi-Schülerlabor investMINT Oberberg am Berufskolleg Dieringhausen hautnah erfahren. Das Schülerlabor ist nach dem didaktischen Konzept des Covestro Science Lab von covestro in Leverkusen ausgerichtet und konsequent weiterentwickelt worden.

In einem Tageskurs werden einer kompletten Schulklasse die typischen Prozesse und Aufgaben auf spannende Art und Weise anschaulich nähergebracht. Hier gibt es alle Infos zur Teilnahme.

 

Ein Tag im zdi-Schülerlabor investMINT Oberberg am Berufskolleg Dieringhausen

Einmal Verantwortung übernehmen für den reibungslosen Ablauf eines Firmentages – im Schülerlabor am Berufskolleg Dieringhausen kein Problem. Christina erklärt sich bereit, und wird dabei von den weiteren Mitgliedern des Kommunikationsteams unterstützt, während es Eric und Steffen lieber ins Marketing zieht. Tim und Sina kümmern sich um die Finanzen, andere entscheiden sich für das Labor- oder das Technikteam – je nach Stärken und Präferenzen.

Die Klasse 9a einer oberbergischen Gesamtschule ist zu Gast im Schülerlabor. Und Laborleiter Mirco Rödder gibt gleich zu Anfang das ehrgeizige Tagesziel aus: Bis zum Nachmittag sollen schöne Trinkbecher produziert werden. Und gebraucht werden dazu alle Schülerinnen und Schüler.
Zügig geht es daher an die Arbeit. Überall bricht eifrige Geschäftigkeit aus. Welche Aufgaben müssen erledigt werden? Wer ist wofür zuständig? Wer führt aus, wer präsentiert? Die Schülerinnen und Schüler sind voll in ihrem Element – zum Erstaunen der Begleitlehrer. Denn alle bringen sich engagiert mit ein, sind mit Spaß bei der Sache.

Spannend wird es nach dem Mittagessen, schließlich ist die Kunststoffspritzgussmaschine produktionsbereit. Die Kunststoffqualität ist vom Labor sichergestellt. Das Marketingteam hat per Umfrage die gewünschte Produktfarbe und -eigenschaft ermittelt. Und das Finanzteam hat die Stückkosten des Endproduktes berechnet und optimiert. Los geht‘s! Die erste Ladung an Bechern kommt aus der Maschine. Fieberhaft wird das Ergebnis des Labors abgewartet. Aufatmen: die hohen Qualitätsanforderungen sind erfüllt. Freudige Gesichter bei den Schülerinnen und Schülern; vor allem, als auch der zweite Testdurchgang positiv ausfällt.

Und dann kann die Produktion starten, die Maschine läuft. Doch die Arbeit ist damit noch nicht vorbei. Vor allem das Technikteam überwacht die Steuerung, hat die Maschine penibel im Auge. Allerdings gibt es keinen Grund zur Sorge: Ein Trinkbecher nach dem anderen wird aus der Maschine genommen. Es sieht so aus, als ob die geplante Stückzahl heute erreicht wird. Das Lächeln der Schülerinnen und Schüler wird immer breiter. Ziel erreicht! Und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Und daran hat jeder seinen Anteil – nicht nur Chefin Christina, sondern auch die Marketing- und Finanzexperten oder die Labor- und Technikteams. Mit Zertifikat und neuen Trinkbechern ausgerüstet, geht es nach einem spannenden Tag wieder auf die Rückreise – zufrieden und mit zahlreichen neuen Einblicken.

 

Foto rechts: Dr. Bernhard Kleibrink
Fotos unten: Berufskolleg Dieringhausen

 

Die Kunststoffspritzgussmaschine kommt ...

 

 

Schülerinnen und Schüler mit fertigem Eierbecher im zdi-Schülerlabor